Lokaljournalismus: Bürger machen ihre eigenen Schlagzeilen

Shownotes

Wer erzählt die Geschichten aus der Lausitz, wenn keine Redaktion mehr vor Ort ist? Über leere Läden, kämpfende Bahninitiativen und neue Kulturorte berichten oft nur noch die, die selbst darin stecken. Aber was, wenn aus Betroffenen plötzlich Reporter:innen werden?

In dieser Folge von Lausitz heute sprechen wir mit Dr. Judith Kretzschmar, der Leiterin des Projekts „Bürger machen Journalismus“. Sie erklärt:

*Warum gerade Zittau, Görlitz und Weißwasser zu journalistischen „weißen Flecken“ geworden sind.
*Wie Bürger:innen in nur drei Monaten lernen, eigene Geschichten zu recherchieren, zu schreiben und zu veröffentlichen – unterstützt von Profis aus der Region.
*Wer diese Coaches sind und warum Vertrauen vor Ort der Schlüssel ist.
*Ob zwei, drei Samstage wirklich reichen, um journalistisches Handwerk zu lernen
* Wer die Beiträge überhaupt liest und ob sie wirklich etwas bewegen können.
* Warum die Teilnahme nicht nur kostenfrei ist, sondern sogar mit einer Aufwandsentschädigung honoriert wird und wer dahinter steckt

Ein Gespräch über Medienwüsten, demokratische Öffentlichkeit und die Frage: Kann Bürgerjournalismus die Lücke füllen, die der professionelle Journalismus hinterlässt?
Für alle, die sich fragen, wer eigentlich noch über ihren Ort berichtet – und was passiert, wenn man es selbst in die Hand nimmt.

Anmeldung (bis 28.02.2026): buergerjournalismus@uni-leipzig.de

Kommentare (1)

Roger

Ein tolles, hochinteressantes Projekt! Generationen übergreifend.

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